Heute in den Salzburger Nachrichten

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http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/Ausdruckstaenze-auf-dem-Kontrabass.html?article=eGMmOI8VgrrACnjLpARjpRBT8XStarpyUMV0keN&img&text&mode

Schönen Restsommer wünscht Schorsch :-)

mnozil brass - diary

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grade bemerkt, dass ich im mnozil brass-webtagebuch sehr häufig vorkomme - http://www.mnozilbrass.at/227.html , ab “24.6.” .. :))

deutschlandfunk

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morgen sonntag, 18.7., von 15:05-16:00 im deutschlandfunk zu hören - “I got rhythm - wenn klassische Musiker Jazz spielen” - neben Benjamin Schmid u.a. wurde ich vergangenes Jahr von Ines Stricker für diese Sendung interviewt.

Gorg

Message an den Österreichischen Musikfonds

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Lieber Österreichischer Musikfonds,

mit Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass meine aktuelle CD-Produktion, “Brein`s World”, die kommenden September erscheinen wird, leider wieder nicht von Dir gefördert wird - mit Bedauern, aber auch mit ziemlichem Unverständnis..

Ich habe im Frühjahr 2007 um Förderung für meine CD “Wien bleibt Krk” angesucht - und wurde abgelehnt, was ich auch schon damals nicht ganz verstehen konnte, da diese CD natürlich alle Kriterien/Bedingungen erfüllt hat, die auch auf Deiner Website, lieber Österreichischer Musikfonds, genannt sind. “Wien bleibt Krk” hat sich hinsichtlich der von Dir erwünschten “Verwertungsmöglichkeit im In- und Ausland” nicht nur hervorragend verkauft, sondern auch zahllose exzellente Besprechungen (im gesamten deutschsprachigen Raum sowie auch in den USA) erhalten - diese sind auch in einem 17-seitigen Word-Document auf meiner Website nachzulesen; ich habe sie Dir bei meinem letzten Ansuchen auch ausgedruckt mitgesandt (vielleicht hast Du die 17 Seiten ja auch einfach übersehen).
Auch und besonders die von Dir, lieber Österreichischer Musikfonds, erwünschte “Eignung als Kulturgut mit österreichischer Prägung” war auf “Wien bleibt Krk” (wie auch der Titel schon andeutet) mehr als gegeben; viele meiner Kompositionen dieser CD bekamen übrigens, ebenfalls im gesamten deutschsprachigen Raum und auch darüber hinaus, sehr viel Airplay - abgesehen davon, dass auf dieser CD jede Menge grossartiger ÖSTERREICHISCHER Musiker zu hören sind - Beni Schmid, Thomas Gansch, Sebastian Gürtler, Aleksey Igudesman, u.a. (möglicherweise hast Du diese Namen ja noch nie gehört, lieber Österreichischer Musikfonds).

Nun produziere ich gerade eine neue CD, “Brein`s World”, mit noch mehr grossartigen österreichischen Musikern (Thomas Gansch, Sebastian Gürtler, Manu Delago, die in Wien ansässigen Janoska-Brüder, u.v.a.), zahlreichen neuen Kompositionen von mir, etlichen davon wieder mit starker österreichischer Prägung (mehrere neue Wienerlieder, etc.), mit ausgezeichneten internationalen Vertriebswegen (CD erscheint bei Preiser Records)..und nebenbei auch mit aktuellen grossen Erfolgen wie der Eröffnung der Wiener Festwochen, bei der ich mit meinem Trio (Brein`s Café) und meiner Musik vor einem Millionenpublikum in ca. 20 europäischen Ländern im TV zu sehen war… und hatte doch glatt angenommen, dass all das auch für Dich, lieber Österreichischer Musikfonds, Gründe sein könnten, meine CD-Produktion zu unterstützen.. leider weit gefehlt. Sowas aber auch.. was mache ich bloss falsch? Vielleicht müsste ich “intellektuellere” Musik machen, um als “Künstler” zu gelten und von Dir gefördert zu werden? Oder, vielleicht ganz im Gegenteil, Rock? Oder eher nur Jazz, ohne verwirrende Wienerlieder o.ä., um ja keine Vielfalt aufkommen zu lassen. Oder hätte ich mich etwa gar um persönliche Kontakte zu Mitgliedern Deiner Jury bemühen sollen, um meine Förder-Chancen zu erhöhen? Immerhin sind wir ja in Österreich.. Wie dem auch sei - Du scheinst mich nicht recht zu mögen, lieber Österreichischer Musikfonds - was wirklich schade ist, weil ich bin eigentlich ein ganz ein Lieber! Deine CD-Förderpolitik, lieber Österreichischer Musikfonds, muss ich aus meiner Sicht aber leider zumindest als ahnungslos, wahrscheinlich auch ignorant, möglicherweise auch einfach nur dumm bezeichnen. In jedem Fall hoffe ich, auch bei zukünftigen CD-Produktionen irgendwie ohne Deine Hilfe auszukommen; da wir auch in Zukunft (hoffentlich) nichts miteinander zu tun haben werden, wünsche ich Dir, lieber Österreichischer Musikfonds, von hier aus alles Beste,
bleib wie Du bist,
mit freundlichen Grüssen,
Bussi,
Georg Breinschmid

bergen

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vorgestern gegen mitternacht hier in bergen angekommen, angenehme flüge, zuerst wien-frankfurt, dort einige musiker (gambist paolo pandolfo & co) getroffen, die auch nach bergen unterwegs waren. stian carstensen hat mich eingeladen, mit ihm hier beim bergen international festival aufzutreten. ankunft in bergen, das letzte mal war ich im juni 2002 hier, mit dem vienna art orchestra am nattjazz-festival, auch schon wieder 8 jahre her. transfer ins hotel, nice room im hotel radisson norge. blöderweise ist noch der ray charles-film im tv (original mit untertitel - warum kommt der orf nie auf diese idee?), daher gehe ich erst gegen 03:00 schlafen.. nicht besonders ausgeschlafen beim frühstück next morning, beni schmid ruft aus spanien an, sagt mir dass er auf einer australientour 2011 mit einem austral. kammerorchester wahrsch. einige meiner kompositionen (”wien bleibt krk” u.a.) spielen wird - gfrei mi! hotelfrühstück wieder mit paolo pandolfo, danach treffen mit stian carstensen und arve tellefsen, einem (klassischen) geiger, der, wie ich bald erfahre, in norwegen sehr populär ist. probe in der grieghallen, ein virtuoses 45min-programm, das sich u.a. um den norwegischen geiger und komponisten ole bull dreht, wird gschwind geprobt, anschliessend gleich öffentliche generalprobe. das konzert ist für kinder gedacht, es gibt aber in diesen tagen in norwegen einen lehrerstreik, daher sind offenbar schulen geschlossen etc., unsere generalprobe ist nur halbvoll, läuft aber gleich sehr gut + macht spass. meine “musette pour elisabeth” kommt auch wieder zum einsatz, ausserdem habe ich stian+arve schnell meine version des “monti csardas” beigebracht. :-) nachmittags ein treffen mit einer dame vom nattjazz-festival, die vielleicht in norwegen konzert-booking für mich machen will, gespräch verläuft sehr gut. zurück zur konzerthalle, stian trifft zufällig tom, den veranstalter des nattjazz-festival, und lustigerweise erkenne ich ihn sofort wieder - ich habe ihn 2002 einmal kurz gesehen, vielleicht einmal 1/2 satz mit ihm gesprochen, seither nie gehört oder gesehen, trotzdem hat ihn das gehirn offenbar gespeichert. um 18:00 dann die “richtige” show, nochmal das vormittags geprobte programm. noch viel besser+great fun, lustigerweise sind aber aufgrund des besagten lehrerstreiks kaum kinder im publikum + wir spielen quasi ein kinderprogramm für erwachsene, denen`s aber so gefällt, dass sie uns am ende standing ovations bereiten. nice! :-) nach einem kurzen pauserl im hotel gehe ich nochmal in die grieghallen, um mir das konzert des trompeters nils petter molvaer mit der bergen big band anzuhören. nils petter molvaer ist mir namentlich natürlich bekannt, trompeter, veröffentlicht CDs bei ECM, einer der bekanntesten aktuellen vertreter des norwegischen jazz. ich bin aber vom konzert, von dem ich noch 1/2h höre, eher enttäuscht, ehrlich gesagt langweile ich mich ein bissl - big band, 2 schlagzeuger, electronics, visuals u.v.m., aber für mich persönlich nicht viel dahinter, zumindest kompositorisch nicht. dem publikum scheint es aber zu gefallen. draussen ist es 21:00, und die sonne scheint strahlend! nach einem abendessen im “friday`s” neben dem hotel will ich eigtl. noch zum konzert von paolo pandolfo, bin aber zu müde, beschliesse daher, stattdessen ein bissl spazieren zu gehen. beim spazieren höre ich mir die rough mixes meiner nächsten CD an (brein`s world, erscheint im september), gefällt mir. ich gehe den wunderschönen hafen entlang, bestaune yachten, schiffe, häuser, die hafenstimmung.. irgendwie gelange ich zu einer strasse, die mir bekannt vorkommt, bald finde ich auch schon das hotel, in dem ich 2002 mit dem vienna art orchestra gewohnt habe, “first hotel” heisst es. gerade lädt ein kontrabassist sein flightcase vorm hotel aus, nice. ich erinnere mich, dass ich damals, 2002, ein auto mit amstettner kennzeichen vor dem hotel vorbeifahren sah, was ich als gebürtiger amstettner ziemlich kurios fand, und mir gemerkt habe. ich drehe mich zur seite, gegenüber vom hotel steht ein geparktes auto.. mit amstettner kennzeichen. ehrlich. very special! :-) in diesem moment denke ich mir, das muss ich in einem blog festhalten - here we are.. ich setze meinen spaziergang noch eine weile fort, geniesse das wunderhübsche bergen, bin wieder recht munter, es ist auch ganz hell draussen - irgendwann merke ich erst durch die uhr, dass es 23:00 ist! jetzt freue ich mich auf zwei recht entspannte tage mit zwei kurzauftritten (open air). herzliche grüsse aus norge from schorsch:-)